Wie Du das Bewusstsein für die eigenen Antreiber entwickelst...


DAs Gefühl vom getrieben sein

 

Kennst Du das Gefühl? Etwas treibt Dich ständig an?

 

Gefangen in deinen täglichen Ansprüchen und deiner Agenda?

 

Getrieben von deinem Ehrgeiz, die tägliche to-do-Liste zu schaffen, zu allen Terminen pünktlich zu erscheinen und die Pendenzen anständig zu ordnen? Damit nichts vergessen geht?

 

Jahrelang hat dich das glücklich gemacht und nun beginnst du langsam das Tempo zu hinterfragen. Deine Aufmerksamkeit hat sich vor allem auf die Anreize und Wertschätzung von aussen fokussiert und jetzt merkst Du plötzlich, dass Dir dein Beruf gar nicht mehr so Freude bereitet wie einst? Dass auch beim Versuch, dein Zeitmanagement zu optimieren, effizienter zu sein und mehr in deinen Tag zu packen, trotzdem keine zusätzliche Freude aufkommt?

 

 


Die Antreiber treiben weiter

Oft orientieren wir uns mit unseren Handlungen an der «gesellschaftlichen Norm», was das auch immer bedeutet. Ungeschriebene Vorgaben, das was «man» von uns erwartet, dass was uns jahrelang vorgelebt oder eingetrichtert wurde. Das was in unserem Handeln erfolgreich war.

 

Wir vergleichen uns ständig mit der «Norm» und treiben uns weiter. In der Hoffnung auf äussere Belohnung und Anerkennung. Rückblickend erkennen wir oft, wie unsere Antreiber die Steuerung – typischerweise auch in Stresssituationen – automatisch übernommen und unser Verhalten geprägt haben. Sie aktivieren sich fast automatisch und sind feste Verhaltensmuster, deren wir uns oft nicht bewusst sind.

 

Die fünf bekanntesten Antreiber, sind Dir sicher schon einmal so oder in ähnlicher Form begegnet:

 

  1. Sei perfekt!
    Gib ein perfektes Resultat ab, arbeite nochmals daran, auch bis spät in die Nacht hinein

  2. Sei beliebt!
    Mach es allen recht. Du darfst nicht Nein sagen. Verursache ja keine Konflikte.

  3. Sei stark!
    Ich brauche keine Hilfe. Ich schaffe das allein. Ja, keine Gefühle zeigen. Augen zu und durch!

  4. Streng dich an!
    Erfolg folgt nur, wenn ich mich anstrenge. Ich muss hart arbeiten um anerkannt zu werden

  5. Sei schnell!
    Ich darf keine Zeit verlieren, ich muss und kann mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, ich enttäusche andere, wenn ich das heute nicht schaffe. 

 

Erkennst Du Dich in Teilen der Antreiber wieder?

 

Welches ist Dein typischer Antreiber im Alltag?

 

Stimmt er noch für Dich?

 

 

Diese Antreiber automatisieren in gewissen Situationen dein Verhalten und führen dazu, dass Du daraus persönliche Werte entwickelst und Du dir daraus Handlungsmuster strickst, die vielleicht für deine heutige Lebenssituation gar nicht mehr hilfreich sind.

 

Ich erlebe in meinen Coachings oft, dass in der Lebensmitte langsam ein bewusstes Wahrnehmen dieser Antreiber stattfindet und man diese ungeliebten Gaspedale wieder loswerden möchte. Damit mehr Entscheidungen getroffen werden können, die glücklich machen und welche die eigenen Bedürfnisse besser berücksichtigen.

 

Typischerweise sieht man das bei beruflichen Veränderungen, wenn die Sinnsuche nach dem eigenen Beitrag wichtiger wird und plötzlich der Wunsch stärker wird, die eigenen Persönlichkeitsanteile gewinnbringend in den Beruf einzubringen. 

 

Mit der Wahrnehmung der Antreiber ist bereits der erste Schritt zur Veränderung getan. Um aktiv auf die Umsetzungsebene zu gelangen, kann sich ein Coachingprozess lohnen.

 

 



Einfach mal vom Gas gehen

Was wenn Du deine Antreiber bewusst etwas zügelst? Dir Gedanken machst, was das Gute daran ist und welche Anteile dieses Gaspedals heute nicht mehr für Dich gültig sind, weil es vielleicht reicht, mit durchschnittlichen Tempo, dafür mit mehr Qualität unterwegs zu sein? Hier 5 Tipps, wie du die Antreiber entschärfen kannst:

 

  • Ich muss nicht immer perfekt sein, ich bin gut genug! (anstelle sei perfekt!)

  • Ich muss nicht bei allen beliebt sein, ich darf auch meine eigenen Bedürfnisse ernst nehmen und Nein zu anderen sagen (anstelle sei beliebt!)

  • Ich darf um Hilfe beten und verliere trotzdem meine innere Stärke nicht (anstelle sei stark!)

  • Ich darf Spass bei der Arbeit haben und liefere trotzdem einen guten Job ab (anstelle strenge dich an!)

  • Manche Dinge müssen reifen, ich muss sie nicht immer alles pushen (anstelle sei schnell!).

 

Wie tönt das für Dich?

 

Oft erkennen wir unser Bedürfnis nach Entschärfung der Antreiber in anderen Personen, nämlich dort wo uns etwas nervt, kann oft ein Hinweis verborgen sein, dass wir selbst mehr von dem möchten. Beobachte Dich mal selbst!



Sei mehr Du selbst!

Den persönlichen Antreiber entschärfen bedeutet auch, ein Schritt weg vom Vergleich mit Anderen. Denn vergleichen ist eh der schnellste Weg zum Unglücklichsein. Jeder Mensch ist einzigartig mit seinem Stärken und seinem Potential.

 

Fokussiere dich auf deine Bedürfnisse und bringe deine einzigartigen Persönlichkeitsanteile mehr zum Vorschein. Spüre bewusst den Abbau dieser Energieräuber und erlaube Dir, ein Stück mehr Dich selbst zu sein.

 

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Ein Coaching unterstützt dich

 

 

Persönliche Antreiber zu entschärfen, hilft oft, neue Wege im Leben zu gehen. Sie einfach wegzunehmen, kann heikel sein, denn sie hatten über Jahre auch etwas Gutes. 

 

Wird der innere Kritiker immer lauter, dann ist es an der Zeit etwas zu ändern und neue Perspektiven zu entwickeln.

 

Ein Coaching unterstützt Dich dabei, deine persönlichen Antreiber zu erkennen und diese im Alltag anzupassen.

 

Interessiert wie?  Gerne berate ich Dich unverbindlich.

 


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